PG KOSI - Protokoll der Sitzung vom 8. Dezember 2000

Protokollant: Jan-Ole Janssen

1 Formelles

2 Organisatorisches

3 Berichte und Anfragen

4 Ergebnisse der Untergruppen

Client-Gruppe:
Diese Gruppe hat sich Gedanken über die generellen Anforderungen an den Client (also den Programmteil, der die Interaktion mit dem menschlichen Bridge-Spieler realisiert) gemacht. Es wurde ein Zettel verteilt, auf dem diese Anforderungen an den Client aufgelistet sind. Diese wurden in der Gruppe diskutiert und teilweise verändert.
Biet-Programme-Gruppe:
Diese Gruppe ist zur Zeit vorrangig mit der Entwicklung einer Sprache, mit der sich Biet-Regeln/Konventionen beschreiben lassen, beschäftigt. Es wurde ein Beispiel in GIB-Syntax an der Tafel diskutiert. Das Verständnis der Syntax vorhandener Biet-Regel-Sprachen ist deshalb so wichtig, weil die Biet-Programme-Gruppe herauskriegen will, welche Informationen überhaupt dort kodiert werden. Da die vorhandenen Sprachen zu diesem Zweck sehr unübersichtlich sind, wird die Gruppe eine eigene Sprache entwerfen. Hans Fleischhack will sich die vorhandenen Sprachen nochmal genauer angucken, um der Gruppe zu helfen.
Computerspieler-Gruppe:
Diese Gruppe berichtete über die Möglichkeiten, einen regelbasierten Computerspieler zu implementieren. Es muß überprüft werden, ob regelbasierte Computerspieler, oder solche, die nach dem Minimax-Prinzip vorgehen, besser Bridge spielen. Unter Umständen ist es auch möglich, einen Spieler zu entwerfen, der regelbasiert vorgeht, aber in uneindeutigen Fällen zusätzlich auf den Minimax-Algorithmus zurückgreifen kann. Um einen regelbasierten Computerspieler zu entwickeln, müssen natürlich möglichst viele und geeignete Regeln zusammengetragen werden. Diese können z.B. der Bridge-Enzyklopädie entnommen werden.
Server-Gruppe:
Diese Gruppe hatte das Problem, daß sie ohne Entwurfsdokumente nicht gut voran kommt, da es schwer möglich scheint, die Vorgänge im Server unabhängig vom Entwurf zu modellieren. Da wir andererseits aber den Entwurf nicht machen wollen, ohne uns über die Verteilungsplattform (also RMI, textbasiertes Protokoll, ...) und das Programmierkonzept (also objektorientiert, funktional, ...), die beide von der Server-Gruppe untersucht werden sollen, klar zu sein, wird die Gruppe in den nächsten Wochen ein Chat-System entwickeln, um zu untersuchen, welche Verteilungsplattform und welches Programmierkonzept in Frage kommen. Die Entscheidungen für das objektorientierte Programmierkonzept und die Programmiersprache Java sind aber so gut wie sicher.

5 Zeitplanung und allgemeine Vorgehensweise

Zunächst ist zu vermerken, daß die PG gut in der Zeit liegt :-)

Für die nächsten Wochen sind die folgenden Aufgaben an die folgenden Personen verteilt worden:

Die Aufteilung der PG-Mitglieder auf die Untergruppen ist nicht endgültig.

Der Entwurf des KOSI-Systems wird von allen Mitgliedern der beiden Untergruppen ,,Entwurf eines Chatsystems`` und ,, graphische Oberfläche`` gemeinsam ausgearbeitet. An dieser Stelle wurde schließlich entschieden, daß der Entwurf des KOSI-Systems von vornherein objektorientiert durchgeführt werden soll. Dadurch scheinen eine objektorientierte Programmiersprache (wahrscheinlich Java) und ein verteiltes Objektmodell als Verteilungsplattform so gut wie festzustehen.

Der Entwurf des Computerspielers wird von den Mitgliedern der beiden Untergruppen ,,Bietsysteme untersuchen`` und ,, Regelbasiertes Abspiel`` gemeinsam ausgearbeitet. Wie der Entwurf durchgeführt werden soll, steht noch nicht fest. Auch die Wahl einer Programmiersprache wird verschoben, weil die Anforderungen an die Programmiersprache noch nicht feststehen (z.B. muß festgestellt werden, ob die Effizienz [Alternative C/C++] oder die Einfachheit [Alternative Java] Vorrang hat).

Für die Treffen sollen die Termine bitte in den Untergruppen intern vereinbart werden. Die Gruppe, die den KOSI-Entwurf übernimmt, hat schon einen Termin vereinbart: Dienstag, 12. Dezember 2000, A3 2-209, 14-16. Im Anschluß daran treffen sich die beiden Teilgruppen ,, Entwurf eines Chatsystems`` und ,,graphische Oberfläche``1.

Als Entwurfs-/Dokumentationstools stehen uns ArgoUML und LATEX zur Verfügung. Alle angefertigten Dokumente/Quellcode sollen in das KOSI-CVS-Repository eingecheckt werden.

Für den reibungslosen Ablauf der Verwaltung durch das CVS-System wurden noch einige wichtige Richtlinien gegeben:

Auch zur Dokumentation/Kommentierung des Quellcode wurden einige wichtige Richtlinien (speziell zu Methoden) gegeben. Es soll bei jeder Methodendefinition dazugeschrieben werden,

Niklas wird dafür sorgen, daß jeder Einblick in einen sogenannten Code-Style-Guide erhält. Dieser beschreibt, wie der Quellcode zu formatieren ist. Alle Teilnehmer sollen sich bitte daran halten.

Bezeichner sollen englischsprachig sein.

6 Verschiedenes

Die PG will an dem Weihnachtsbridgepreisausschreiben teilnehmen, das vom Bridge-Magazin veranstaltet wird. Das Bridge-Magazin liegt im PG-Raum zur Einsicht aus.

7 Nächste Sitzung



Fußnoten

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Wobei mir nicht klar ist, ob diese Treffen dann in getrennten Räumen stattfinden sollen und welche Räume in Frage kommen.


Niklas Mehner 2002-02-20