PG KOSI - Protokoll der Sitzung vom 8. Dezember 2000 Protokollant: Jan-Ole Janssen 1 Formelles * Anwesend waren: Eike Best, Hans Fleischhack, Harro Wimmel, Christian Stehno, Iris Najman, Tanja Schmedes, Jan-Ole Janssen, Julian Meier, Wolfgang Meyer, Reinhard Kluge, Niklas Mehner, Jan-Christian Marinesse, Rainer Englisch, Timo Sticher, Oliver (von dem ich den Nachnamen nicht kenne) * Sitzungsleiter: Rainer Englisch 2 Organisatorisches * Das vorige Protokoll ist in Ordnung. * Ein Schl¨ussel f¨ur den Schl¨usselkasten der Theoretischen Informatik wurde an Jan-Ole Janssen ab- gegeben. Vier weitere Schl¨ussel sind bei Frau Grossmann. * Die Ausarbeitungen der Seminarvortr¨age sollen zun¨achst an die Betreuer geschickt werden, diese entscheiden dann, ob die Ausarbeitungen in Ordnung sind und auf der Homepage ver¨offentlicht werden k¨onnen. 3 Berichte und Anfragen * Rainer berichtet vom Abend auf dem Weihnachtsmarkt am 07. Dezember 2000. Alle Teilnehmer waren begeistert, außer von der "Waldschenke". Die Bedienung einer nicht repr¨asentativen Aus- wahl oldenburger Zigarettenautomaten wurde untersucht. Die Auswertung der Untersuchung wird vertagt. 4 Ergebnisse der Untergruppen Client-Gruppe: Diese Gruppe hat sich Gedanken ¨uber die generellen Anforderungen an den Client (also den Programmteil, der die Interaktion mit dem menschlichen Bridge-Spieler realisiert) gemacht. Es wurde ein Zettel verteilt, auf dem diese Anforderungen an den Client aufgelistet sind. Diese wurden in der Gruppe diskutiert und teilweise ver¨andert. Biet-Programme-Gruppe: Diese Gruppe ist zur Zeit vorrangig mit der Entwicklung einer Sprache, mit der sich Biet-Regeln/Konventionen beschreiben lassen, besch¨aftigt. Es wurde ein Beispiel in GIB-Syntax an der Tafel diskutiert. Das Verst¨andnis der Syntax vorhandener Biet-Regel-Sprachen ist deshalb so wichtig, weil die Biet-Programme-Gruppe herauskriegen will, welche Informationen ¨uberhaupt dort kodiert werden. Da die vorhandenen Sprachen zu diesem Zweck sehr un¨ubersichtlich sind, wird die Gruppe eine eigene Sprache entwerfen. Hans Fleischhack will sich die vorhandenen Sprachen nochmal genauer angucken, um der Gruppe zu helfen. 1 Computerspieler-Gruppe: Diese Gruppe berichtete ¨uber die M¨oglichkeiten, einen regelbasierten Com- puterspieler zu implementieren. Es muß ¨uberpr¨uft werden, ob regelbasierte Computerspieler, oder solche, die nach dem Minimax-Prinzip vorgehen, besser Bridge spielen. Unter Umst¨anden ist es auch m¨oglich, einen Spieler zu entwerfen, der regelbasiert vorgeht, aber in uneindeutigen F¨allen zus¨atz- lich auf den Minimax-Algorithmus zur¨uckgreifen kann. Um einen regelbasierten Computerspieler zu entwickeln, m¨ussen nat¨urlich m¨oglichst viele und geeignete Regeln zusammengetragen werden. Diese k¨onnen z.B. der Bridge-Enzyklop¨adie entnommen werden. Server-Gruppe: Diese Gruppe hatte das Problem, daß sie ohne Entwurfsdokumente nicht gut vor- an kommt, da es schwer m¨oglich scheint, die Vorg¨ange im Server unabh¨angig vom Entwurf zu modellieren. Da wir andererseits aber den Entwurf nicht machen wollen, ohne uns ¨uber die Vertei- lungsplattform (also RMI, textbasiertes Protokoll, . . . ) und das Programmierkonzept (also objekt- orientiert, funktional, . . . ), die beide von der Server-Gruppe untersucht werden sollen, klar zu sein, wird die Gruppe in den n¨achsten Wochen ein Chat-System entwickeln, um zu untersuchen, welche Verteilungsplattform und welches Programmierkonzept in Frage kommen. Die Entscheidungen f¨ur das objektorientierte Programmierkonzept und die Programmiersprache Java sind aber so gut wie sicher. 5 Zeitplanung und allgemeine Vorgehensweise Zun¨achst ist zu vermerken, daß die PG gut in der Zeit liegt :-) F¨ur die n¨achsten Wochen sind die folgenden Aufgaben an die folgenden Personen verteilt worden: * Entwurf eines Chatsystems - Niklas, Timo, Christian, Jan-Ole Das Ergebnis dieser Gruppe soll sich in das KOSI-System einf¨ugen lassen, damit Spieler miteinander chatten k¨onnen. * Bietsysteme untersuchen - Wolfang, Reinhard, Hans * Regelbasiertes Abspiel - Rainer, Julian, Hans, Eike * graphische Oberfl¨ache - Iris, Tanja, Jan, Harro Auch das Ergebnis dieser Gruppe soll weiterverwendbar sein. Die Aufteilung der PG-Mitglieder auf die Untergruppen ist nicht endg¨ultig. Der Entwurf des KOSI-Systems wird von allen Mitgliedern der beiden Untergruppen "Entwurf eines Chatsystems" und "graphische Oberfl¨ache" gemeinsam ausgearbeitet. An dieser Stelle wurde schließlich entschieden, daß der Entwurf des KOSI-Systems von vornherein objektorientiert durchgef¨uhrt werden soll. Dadurch scheinen eine objektorientierte Programmiersprache (wahrscheinlich Java) und ein verteiltes Objektmodell als Verteilungsplattform so gut wie festzustehen. Der Entwurf des Computerspielers wird von den Mitgliedern der beiden Untergruppen "Bietsyste- me untersuchen" und "Regelbasiertes Abspiel" gemeinsam ausgearbeitet. Wie der Entwurf durchgef¨uhrt werden soll, steht noch nicht fest. Auch die Wahl einer Programmiersprache wird verschoben, weil die Anforderungen an die Programmiersprache noch nicht feststehen (z.B. muß festgestellt werden, ob die Effizienz [Alternative C/C++] oder die Einfachheit [Alternative Java] Vorrang hat). F¨ur die Treffen sollen die Termine bitte in den Untergruppen intern vereinbart werden. Die Gruppe, die den KOSI-Entwurf ¨ubernimmt, hat schon einen Termin vereinbart: Dienstag, 12. Dezember 2000, A3 2-209, 14-16. Im Anschluß daran treffen sich die beiden Teilgruppen "Entwurf eines Chatsystems" und "graphische Oberfl¨ache"1. 1Wobei mir nicht klar ist, ob diese Treffen dann in getrennten R¨aumen stattfinden sollen und welche R¨aume in Frage kommen. 2 Als Entwurfs-/Dokumentationstools stehen uns ArgoUML und LATEX zur Verf¨ugung. Alle angefertig- ten Dokumente/Quellcode sollen in das KOSI-CVS-Repository eingecheckt werden. F¨ur den reibungslosen Ablauf der Verwaltung durch das CVS-System wurden noch einige wichtige Richtlinien gegeben: * Nur kompilierbare Dateien einchecken! * Nur kommentierten Quellcode einchecken (siehe unten)! * Es sollen immer lauff¨ahige Versionen aller Klassen vorliegen (also auch, wenn eine Klasse gerade bearbeitet wird, muß eine lauff¨ahige Version dieser vorhanden sein). Auch zur Dokumentation/Kommentierung des Quellcode wurden einige wichtige Richtlinien (speziell zu Methoden) gegeben. Es soll bei jeder Methodendefinition dazugeschrieben werden, * was die Methode macht, * was die Bedeutung und der zul¨assige Wertebereich jedes einzelnen Parameters ist, * was die Bedeutung und der zu erwartende Wertebereich des R¨uckgabewertes ist, * wann welche Exception auftritt, * welche Zusammenh¨ange zwischen den Parametern bestehen m¨ussen und * welche Seiteneffekte auftreten. Niklas wird daf¨ur sorgen, daß jeder Einblick in einen sogenannten Code-Style-Guide erh¨alt. Dieser beschreibt, wie der Quellcode zu formatieren ist. Alle Teilnehmer sollen sich bitte daran halten. Bezeichner sollen englischsprachig sein. 6 Verschiedenes Die PG will an dem Weihnachtsbridgepreisausschreiben teilnehmen, das vom Bridge-Magazin veranstaltet wird. Das Bridge-Magazin liegt im PG-Raum zur Einsicht aus. 7 N¨achste Sitzung * Sitzungsleiter: Jan-Ole Janssen * Protokollant: Reinhard Kluge * Termin: 15. Dezember 2000, 12:30 * Tagesordnung: ­ Organisatorisches ­ Berichte und Anfragen ­ Ergebnisse der Untergruppen ­ Verschiedenes ­ N¨achste Sitzung 3